Jack Ryan auf Prime Video

Und wieder muss der Charakter Jack Ryan, Protagonist in vielen Büchern von Tom Clancy, die Welt retten.

Diesmal hat sich Amazon an den Anfängen von Jack Ryan versucht, so wie es schon in Shadow Recruit (nicht von Amazon) versucht wurde.

Die Story ist linear und vorhersehbar. Überraschungen bleiben aus und manchmal wird nicht ganz klar, ob die Szene in der Gegenwart spielt, oder ob es ein Rückblick ist. Auch manche Zusammenhänge bleiben offen.

Da ich ein großer Anhänger des ursprünglichen Jack Ryan bin, gespielt von Harrison Ford und Alec Baldwin, würde ich von der neuen Serie enttäuscht.

Es fehlte das Flair, die Geheimnisse und die Intrigen, die die Bücher von Tom Clancy ausmachen, worauf auch diese neue Serie basiert.

Wer einen Prime Account nutzt, der sollte sich über die Serie eine eigene Meinung bilden.

Lucifer – Staffel 1

Der Fürst der Finsternis ist auf die Erde zurückgekehrt um ein schönes Leben zu führen. Und er erweist einigen Menschen Gefallen.

Als einer dieser Menschen getötet wird, kommt er mit der Polizistin Chloe zusammen und hilft der Polizei bei den Ermittlungen…

Alles in allem ist die Serie eher flach. Aber so als zeitweilige Unterhaltung ist die Serie gut zu gebrauchen. Die Schauspieler passen, die Story ist nett und es ist alles halbwegs schlüssig.

Wenn man krankgeschrieben auf dem Sofa liegt, ist die Serie gut zur Unterhaltung geeignet.

The Shield – Gesetz der Gewalt

Sieben Staffeln dieser Serie habe ich mir jetzt angeschaut und ich bin immer noch total fasziniert.

Vic Mackey und sein „Strike Team“ (Shane, Lem und Ronnie) sind nicht gerade die Polizeieinheit, die man gerne in seinem Revier haben möchte.
Sie gehen nicht zimperlich mit Verdächtigen um, sie wenden Gewalt gegen jeden an und scheißen auf Recht und Gesetz.

Aber sie sind erfolgreich und daher ein Gewinn für die Polizei, weswegen man sie gewähren lässt. Aber irgendwann kommt der Punkt an dem auch Vics Pläne zu komplex werden und alles droht aufzufliegen.

Um das zu verhindern schreckt Vic vor nichts zurück. Und er kennt keine Freunde mehr…

Es ist toll zuzuschauen, wie die Autoren die Missetaten des Teams und das Versinken im Morast in sieben Staffeln verpackt haben, die von der ersten Minute an spannend sind und auch bis zur letzten Folge nicht langweilig werden.

Insofern beurteile ich die Serie als eine der Besten, die ich je gesehen habe.

The Walking Dead

[yframe url=’http://www.youtube.com/watch?v=R1v0uFms68U‘]

The Walking Dead„. Eigentlich mag ich so Zombie-Filme oder Serien nicht. Ich halte das für ein überflüssiges Genre. Und entsprechend hab ich mich eigentlich auch immer gesträubt, solche Filme/Serien zu schauen.

Allerdings hat mir mein Kollege empfohlen, dass ich mir mal „The Walking Dead“ anschauen soll. Er meinte, dass die Serie zwar eine Zombie-Serie ist, aber es gar nicht primär um Zombies geht.

Nachdem ich mir nun knapp 1 1/2 Staffeln angeschaut habe, muss ich ihm recht geben. Die Serie dreht sich im Kern eher um das Verhalten der menschlichen Rasse in extremen Situationen und wie eine in sich geschlossene Gruppe damit umgeht.

Außerdem stellt die Serie dar, wie sich Leute ändern können. Z.B. von einem rechten Redneck, zu einem sich sorgenden und für die Gruppe unerlässlichen Mitglied.

Und das macht diese Serie aus. Die Menschheit am Ende, die Gruppe am Ende und trotzdem rauft man sich zusammen und kämpft bis zum letzten Mann.

Und noch was macht diese Serie aus. Normalerweise gibt es einen Helden und ein absehbares und gutes Ende. So nicht bei „The Walking Dead„. Ein Ende ist nicht in Sicht und jedes mal, wenn ein Schimmer am Horizont zu sehen ist, dann wird dieser schnell wieder zu einem dunklen Loch.

Da ich die Serie noch nicht komplett bis zum Ende gesehen habe, halte ich mich mit einer richtigen Bewertung zurück. Aber empfehlen würde ich die Serie trotzdem.

„24“ Staffel 8 – Das Finale

18 Monate ist es her, dass Anti-Terror-Agent Jack Bauer durch eine Biowaffe lebensgefährlich infiziert wurde. Zwar konnte er geheilt werden, den Kampf gegen den Terror will er aber nicht fortführen.
Viel wichtiger ist ihm jetzt seine Tochter Kimberly, die inzwischen selbst Mutter geworden ist. Dann aber erfährt Jack, dass während der Nahost-Friedensverhandlungen ein Anschlag auf einen islamischen Staatschef verübt werden soll und die CTU nichts unternehmen will. Er geht der Sache auf eigene Faust nach und findet heraus, dass die Terroristen einen noch weitaus schrecklicheren Plan verfolgen: das Zünden einer „Schmutzigen Atombombe“ mitten in New York!
Bei der gnadenlosen Jagd auf die Hintermänner kämpft Bauer nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen Verräter in den eigenen Reihen. Um das Leben hunderttausender Menschen zu retten, entscheidet er sich für Mittel, die ihn endgültig zum Gesetzlosen machen…
Ultimative Spannung, ultimative Action, ultimativer Thrill: In der finalen Staffel von 24 geht Jack aufs Ganze und bricht dabei mit sämtlichen Konventionen.
Jack ist back – ultimativ, kompromisslos und endgültig.

Quelle: Amazon.de

Wow, mehr kann ich wirklich nicht sagen. OK, wie immer habe ich auch diesmal einige Fehler gefunden, aber die achte Staffel war genauso gut wie die vorhergehenden.

Jeder der die ersten sieben Staffeln gesehen hat, der muss selbstverständlich auch die letzte Staffel sehen. Das ist sowas wie eine Mission. Wer allerdings die ersten sieben Staffeln nicht gesehen hat, oder diverse Folgen zwischendurch verpasst hat, der dürfte ziemliche Schwierigkeiten haben der Handlung zu folgen, da auch hier mal wieder vieles aufeinander aufbaut und wenn man die Personen und ihren Hintergrund nicht kennt, dann kann man der Geschichte wirklich schlecht folgen.

Alles in Allem gebe ich auch dieser Staffel wieder 6 von 5 Sternen. Ich bin einerseits traurig, dass es die letzte Staffel war und es kein Happy End gibt, aber andererseits froh, dass 2013 ein Film ins Kino kommen soll.