Hate Speech á la POTUS

Trump lügt und hetzt, weil es ihm schon früher genützt hat

Die USA wählen teils ihr Parlament neu. Eigentlich aber geht es um Trump. Weil für ihn viel auf dem Spiel steht, reagiert er mit Perfidie.

Die Midterms stehen in den USA an. Das sind die Wahlen, bei denen ein Teil der Senatoren und der gesamte Kongress neu gewählt wird.

Das alles wäre vollkommen egal für den Rest der Welt, aber diesmal läuft es anders, denn Donald Trump ist Präsident und mischt sich massiv in den Wahlkampf ein.

Da wird den Demokraten schon mal vorgeworfen, dass die alle Einwanderer mit offenen Armen empfangen. Oder Einwanderer werden pauschal als „Schmarotzer“ tituliert. Und natürlich wird die Presse zum Volksfeind No. 1 erklärt.

Trumps Rhetorik sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen radikalisieren, weil wenn der Präsident sich wie ein Arschloch verhält, dann kann das doch jeder ohne schlechtes Gewissen machen.

Schon komisch, dass von einem glühenden Anhänger Trumps Briefbomben an Demokraten verschickt werden, ein Anhänger des Präsidenten auf Juden in einer Synagoge schießt, oder ein Anhänger bei einer Demo in eine Menschenmenge fährt und dabei eine junge Frau tötet.

Der Präsident sieht sowas zwar, aber er ist sich keiner Verantwortung bewusst und stachelt durch sein Verhalten solche Vollidioten sogar noch an. Daraus resultiert, dass in naher Zukunft noch mehr Gewalt stattfinden wird.

Einzige Hoffnung ist aktuell, dass die Demokraten bei den Midterms geschlossen auftreten und den Republikanern viele Stimmen und damit Sitze im Senat und Repräsentantenhaus stehlen, damit die Republikaner endlich verstehen, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der USA das Verhalten des Präsidenten nicht billigt und gerne wieder „normale“ Verhältnisse hätte.

Sam Bourne – Der Präsident: Kann ihn jemand stoppen, bevor er den 3. Weltkrieg auslöst?

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane… Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Nuklearstreich an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg…

Es ist unfassbar erschreckend, dass dieses Buch ziemlich genau beschreibt, was man sich unter den Vorgängen im weißen Haus vorstellt. Vor allem am Schluss wird klar, dass der Autor zwar fiktive Dinge nennt, aber damit den Nagel auf den Kopf trifft.

Wie kann ein Mann an die Macht kommen, der eigentlich nur egoistische wirtschaftliche Interessen hat? Dieses Buch beschreibt ziemlich genau, warum jemand wie und warum jemand wie Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden konnte und zeigt auf, wir eine mögliche Zukunft der Präsidentschaft aussieht. Man kann nur hoffen, dass das Ende des Buches ungefähr dem entspricht, was mit Trump in absehbarer Zeit passiert.

President Trump – Die Lüge vom „wir“

Der mutmaßliche Milliardär als Mann des Volkes

Donald Trump bleibt im populistischen Angriffsmodus gegen die Elite und Washington Obgleich einige Präsidenten bei Trumps Antrittsrede präsent waren, machte er klar, dass mit ihm nicht nur eine andere Zeit beginnt, in der nicht mehr geredet, sondern gehandelt wird – und das sofort, sondern dass die Politik vor Trump versagt und gegen das Volk gehandelt hat.

Gestern wurde Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt. Selten hat ein neuer Präsident so polarisiert. Die Einen vergöttern ihn, die Anderen hassen ihn.

Aber seine Antrittsrede war ein Sammelsurium an Schwachsinn, da hat es einem fast die Schuhe ausgezogen.

Er erzählte immer davon, dass „die da oben“ jetzt zurückgedrängt werden und „das Volk“ wieder die Macht übernehmen wird. Sein Spruch „Make America great again“ durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das er selbst zu „denen da oben“ gehört und mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, das hat er natürlich nicht erwähnt.

Realistisch gesehen wird Trump nichts dafür tun, dass der kleine Bürger mehr Geld haben wird. Auch das Kabinett besteht fast nur aus weißen Männern. Entsprechend werden die Minderheiten in den USA nicht durch die neue Regierung vertreten.

Wer die Rede noch mal verfolgen möchte, kann das im Folgenden tun.

Eine Alternative zu Trump und Clinton?

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48409//from/rss20
US-Medien spekulieren darüber, ob möglicherweise die ehem. Außenministerin Condoleeza Rice als unabhängige Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl 2016 antreten könnte und damit die Republikaner vor dem machthungrigen und ziemlich verrückten Kandidaten Donald Trump schützen kann.

Allerdings muss man sich vor Augen führen wer Condoleeza Rice ist bzw. war. Früher war sie mal Sicherheitsberaterin von George W. Bush und ist mit für Kriege in Afganistan und dem Irak verantwortlich. Kriege, die definitiv illegal geführt wurden und nur als Rache, bzw. Wirtschaftskrieg anzusehen sind.

Ob Rice eine bessere Alternative zu Trum ist, weiß man nicht. Im Zweifel würde es den Amerikanern gut tun, wenn Hillary Clinton die neue US-Präsidentin werden würde. Auch sie ist nicht perfekt, aber im Zweifel sind die Demokraten aktuell das kleinere Übel und stürzen die USA nicht wieder in Kriege oder eine Abschottung in der internationalen Gemeinschaft.