Hate Speech á la POTUS

Trump lügt und hetzt, weil es ihm schon früher genützt hat

Die USA wählen teils ihr Parlament neu. Eigentlich aber geht es um Trump. Weil für ihn viel auf dem Spiel steht, reagiert er mit Perfidie.

Die Midterms stehen in den USA an. Das sind die Wahlen, bei denen ein Teil der Senatoren und der gesamte Kongress neu gewählt wird.

Das alles wäre vollkommen egal für den Rest der Welt, aber diesmal läuft es anders, denn Donald Trump ist Präsident und mischt sich massiv in den Wahlkampf ein.

Da wird den Demokraten schon mal vorgeworfen, dass die alle Einwanderer mit offenen Armen empfangen. Oder Einwanderer werden pauschal als „Schmarotzer“ tituliert. Und natürlich wird die Presse zum Volksfeind No. 1 erklärt.

Trumps Rhetorik sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen radikalisieren, weil wenn der Präsident sich wie ein Arschloch verhält, dann kann das doch jeder ohne schlechtes Gewissen machen.

Schon komisch, dass von einem glühenden Anhänger Trumps Briefbomben an Demokraten verschickt werden, ein Anhänger des Präsidenten auf Juden in einer Synagoge schießt, oder ein Anhänger bei einer Demo in eine Menschenmenge fährt und dabei eine junge Frau tötet.

Der Präsident sieht sowas zwar, aber er ist sich keiner Verantwortung bewusst und stachelt durch sein Verhalten solche Vollidioten sogar noch an. Daraus resultiert, dass in naher Zukunft noch mehr Gewalt stattfinden wird.

Einzige Hoffnung ist aktuell, dass die Demokraten bei den Midterms geschlossen auftreten und den Republikanern viele Stimmen und damit Sitze im Senat und Repräsentantenhaus stehlen, damit die Republikaner endlich verstehen, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der USA das Verhalten des Präsidenten nicht billigt und gerne wieder „normale“ Verhältnisse hätte.

Verständnis für Erdogan…

… habe ich beim besten Willen nicht. Und das nicht nur, weil ich sein Verhalten anmaßend finde.

Erdogan – Pressekontrollwahn

Das fragwürdige Verständnis von (medialer) Meinungsfreiheit im Sultanat Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist schnell verschnupft. Nein, nicht die Anfälligkeit für die gemeine Influenza plagt den Mann, sondern die Vorstellung, dass in seinem „Tayyipistan“ (Deniz Yücel, Die Welt) und über sein Tayyipistan nur geschrieben und gesagt werden darf, was ihm beliebt.

Erst werden in der Türkei regierungskritische Zeitungen unter staatliche Obhut gestellt, dann werden Journalisten wegen angeblicher Spionage angeklagt und als das Gericht die Untersuchungshaft beendet, wirft der Präsidentenpalast und die regierende Partei dem Gericht vor, dass dieses seine Kompetenzen überschreiten würde. „Verständnis für Erdogan…“ weiterlesen

Was ist los in Deutschland?

Was ist aktuell los in Deutschland? Streiten sich die Bürger und die Politiker wirklich darum, ob man Menschen helfen soll, die vor Krieg und Elend auf der Flucht sind?

Es brennen Asylbewerberheime und Parteien überschlagen sich mit Forderungen und haben keine klare Linie. Wie traurig ist das bitte? Einige in der CSU fordern die Grenzen zu schließen. Das ist unerhört!

Natürlich sind es im Moment unheimlich viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen. Aber auch andere Staaten nehmen Flüchtlinge auf. Es ist meiner Meinung nach selbstverständlich, dass Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind, von Ländern aufgenommen werden, in denen stabile Verhältnisse herrschen.

Ja, ich kann auch die Argumente der Gegner verstehen, aber zuerst mal müssen wir diese Menschen aufnehmen. Danach müssen wir alles versuchen, dass der Krieg und die Gewalt in deren Herkunftsländern endet und dann müssen die Flüchtlinge wieder zurück. Denn deren Arbeitskraft- und Willen wird dort dann gebraucht, damit das zerstörte Land wieder aufgebaut wird.

Aber wir streiten uns darum, dass andere Länder in der EU weniger Flüchtlinge aufnehmen, oder dass wir die Zuwanderung begrenzen wollen. Das ist lächerlich, zumal die meisten Flüchtlinge im Zweifel sowieso wieder lieber in ihre Heimat zurück wollen, als hier zu bleiben.

Es liegt an der Politik alles daran zu setzen, dass diese Situation entschärft wird und die Politik muss auch die richtigen Entscheidungen treffen.

Wer sich hinstellt und eine Grenzschließung fordert, oder auf die Straße geht, weil er sich vor den Flüchtlingen fürchtet, der ist nationalistischen Parolen und rechten Spinnern auf den Leim gegangen. Egal ob es ein Bürger oder ein Politiker ist. Solchen Leuten kann man nur sagen: „Sowas wie euch brauchen und wollen wir nicht! Ihr seid überflüssig und unerwünscht!“

Setzt euch lieber dafür ein, dass die Politik nicht immer nur irgendwelche Parolen schwingt und kurzfristige Aktionen startet, sondern lieber langfristig und intelligent agiert und damit die sogenannte „Krise“ endlich mal so löst, wie es sich für die Politik gehört: „Erfolgreich“!

Fan sein ist schwer…

… aber die Vereine haben es auch nicht leicht.

Randalierende Hooligans aus Dresden, der aufgebrachte Mob in Jena… Die Fußballwelt steht Kopf.

Punkt ist aber, ein Verbot von Feuerwerkskörpern bringt nichts. Zu mal die Dinger in den Stadien sowieso verboten sind.

Außerdem geht auch ein gewisser Charme davon aus, wenn bei einem Spiel Abends, bei Flutlicht, eine Rauchbombe gezündet wird und die bengalischen Fakeln im Qualm leuchten.

Das Problem ist nicht die Pyrotechnik. Das Problem ist die immer höhere Gewaltbereitschaft einzelner Fans bzw. Fangeuppierungen. Da müsste man ansetzen.

Aber wie? Stadionverbot? Ist eine Möglichkeit. Gibt es noch andere?

Warum werden die Fans immer gewaltbereiter. Immerhin ist es nur ein Spiel. Im Endeffekt ist das nur eine Fortführung der Probleme auf der Straße.

Die Bevölkerung verdummt und lässt sich leichter aufstacheln. Im Stadion sind sie in der Gruppe und trauen sich dort mehr. Es ist die Wut der Bürger auf ein nicht zu fassendes Etwas das die Leute dazu bringt im Stadion und davor sich gegenseitig und die Polizei zu attackieren.

Ob es eine Lösung gibt? Keine Ahnung. Aber Alkoholverbot im Stadion wäre ein Anfang. Dann ist die Hemmschwelle vielleicht niedriger.