Wir sollten uns schämen…

… weil wir heutzutage immer noch behaupten, dass wir „im Westen“ die besseren Menschen wären. Wir behaupten, dass unsere Demokratien die Freiheit und die Sicherheit aller Menschen schützen und alle Menschen gleich sind…

Das dies nicht so ist, kann man aktuell, und seit Jahren, in den USA sehen. Hier werden Bevölkerungsgruppen systematisch diskriminiert und vorsätzlich durch Ordnungskräfte getötet und die Reaktion „der freien Welt“ ist… Gar keine!

Polizisten töten in den USA inzwischen fast vollkommen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen Schwarze und die Regierungen der „freien Welt“ schweigen. Deutschland, Frankreich, usw. und auch die EU, sagen nichts!

Wie kann es sein, dass Rassismus inzwischen alltäglich geworden ist? Nicht nur in den USA, wobei dort die Auswirkungen verheerend sind, sondern auch in Europa und anderen westlichen Ländern.

Wenn in, unserer Definition nach, Unrechtsstaaten wie China, Russland, Iran, etc., die Presse oder Demonstranten drangsaliert werden, dann geht auf ein Aufschrei durch die Medienlandschaft und die Politik fordert, ziemlich zahnlos, Konsequenzen.

Wenn in einem westlichen Land solche Dinge passieren, dann wird einfach geschwiegen, weil man ja wirtschaftliche Partner nicht vor den Kopf stoßen darf. Und wenn dann noch psychisch labile Personen an der Macht sind, dann hält man sich am besten komplett zurück, weil man ja „die gute Partnerschaft“ nicht gefährden will.

Bringen wir es auf den Punkt! Rassismus ist in den USA zum Alltag geworden und speziell dort wird dann im Namen des Gesetzes getötet, obwohl es blanker Rassismus ist und die Täter nur Uniform tragen.

Rassismus ist aber auch in anderen westlichen Ländern zum Alltag geworden. Auch in Deutschland werden Menschen anderer Hautfarbe, Religion oder Herkunft systematisch diskriminiert, nur dass hier die Polizei diese Menschen nicht systematisch tötet.

Unserer Politik ist vollkommen unfähig mit solchen Situationen umzugehen und sieht nur noch den eigenen politischen Vorteil und scheißt ganz einfach auf die Bevölkerung, weil diese ja nur alle paar Jahre bei einer Wahl etwas ändern kann…

Dafür sollten wir uns schämen, weil wir nicht in der Lage sind, unserer Gesellschaft wieder zu Einen und damit für alle Menschen das Leben gleichermaßen lebenswert zu machen.

Avengers: Endgame

Meine ganz ehrliche Meinung? Ich fand Avengers: Infinity War deutlich besser. Aber ich bin dabei auch kein Maßstab, da ich diese Comic-Verfilmungen eh eher als Zeitvertreib sehe.

Trotzdem finde ich, dass Endgame einfach zu sehr aufgebläht ist. Man hätte sich mindestens 30 Minuten Spielzeit sparen können, die einfach überflüssig waren.

Meine kurze und knappe Bewertung? Ein netter Abschluss der Reihe, aber man muss den Film nicht im Kino schauen. Man kann sich diesen auch auf Blu-Ray holen und wird dabei auch glücklich.

Auto verkaufen über mobile.de – Erfahrungsbericht

Bis gestern hatte ich noch einen Ford Fiesta 1.25 Titanium in meinem Besitz. Diesen wollte ich unbedingt verkaufen, weil der seit Monaten nur in der Garage stand.

Also habe ich den letzte Woche zur Aufbereitung gegeben (siehe hier) und mich dann drangesetzt, den Wagen zu verkaufen.

Ein Verkauf an Privat war für mich nur das letzte Mittel der Wahl, weil ich keine Zeit für aufwändige Gespräche mit potentiellen Käufern habe und auch keine Lust habe, andauernd Abends mich mit den Leuten auseinanderzusetzen. Außerdem mangelt es mir einfach an Zeit die Abmeldung des Wagens durchzuführen.

Also habe ich mir bei wirkaufendeinauto.de ein Angebot machen lassen. Da der Wagen Erstzulassung November 2010 war und schon ein paar kleine Macken hatte, hat mir die Webseite 5.250€ angeboten. Mir ist klar, dass das nur der Wert ist, den ich bei einem einwandfreien Zustand bekommen würde. Da dies nicht gegeben war, also weniger.

Da ich aber die Werbung für wirkaufendeinauto.de sowas von dämlich finde, habe ich lieber den Service von mobile.de ausprobiert. Im Prinzip das Gleiche wie bei wirkaufendeinauto.de. Man gibt auf der Webseite die Daten des Fahrzeugs an und lässt sich daraus einen möglichen maximalen Verkaufswert erzeugen. Dieser belief sich bei mobile.de auf 5.450€. Also schon mal 200€ mehr als bei der anderen Seite.

Also habe ich einen Termin bei dem angebotenen Händler gemacht, Autohaus AMB in Braunschweig, und den Wagen dort vorgeführt.

Auf den ersten Blick fand ich das Autohaus nicht sonderlich einladend. Aber man soll sich ja nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen. Also hat der Händler sich die Daten des Fahrzeugs angeschaut und den Wagen optisch geprüft. Dann hat er mir den sog. Händerpreis genannt, 3.750€. Wie man sieht, schon fast 2.000€ unter dem von der Webseite errechneten Preis.

Daraufhin habe ich ihm gesagt, was meine Schmerzgrenze ist und er hat den Wagen seinen Partnern zum Kauf angeboten.

Eigentlich wollte er mich dann am Mittwoch anrufen, leider hat er das offensichtlich vergessen. Meiner Meinung nach ein no go wenn es um Dienstleistung geht. Also habe ich gestern selbst dort angerufen und er hat mir mitgeteilt, dass einer seiner Partner mit 4.000€ bietet. 1.450€ weniger, als auf der Webseite angegeben.

Also noch mal hin und den Wagen technisch prüfen lassen. Noch mal zu Erinnerung. Der Wagen stand ein halbes Jahr nur in der Garage und wenn er bewegt wurde, dann für lange Strecke. Außerdem war der Wagen Ende Dezember in der großen Inspektion und es wurde nur gesagt, dass die Bremsen bei der nächsten Inspektion getauscht werden müssen.

Also hat er sich den Wagen angeschaut, irgendwas am Auspuff entdeckt, die Bremsen moniert und mir immer wieder erklärt, dass er ja an mobile.de auch eine Gebühr zahlen müsste.

Am Ende stand das Angebot von 3.700€. 1.750€ weniger, als ursprünglich angegeben.

Ich habe den Wagen dann trotzdem verkauft, weil ich bei einem Verkauf an Privat möglicherweise mehr bekommen hätte, aber der Aufwand auch größer gewesen wäre.

Meine Konsequenz ist, wenn ich noch mal ein Auto verkaufe, dann werde ich den vorher erst in die Werkstatt bringen, dort alles Macken beseitigen lassen und dann zum Aufbereiter, damit der Wagen glänzt wie neu.

Dann hat man zumindest noch die Chance an den auf der Webseite angegeben Preis zu kommen. Hat allerdings vorher auch ordentliche Kosten.

Ich war nicht wirklich begeistert und bin immer noch ein wenig schockiert, welchen Wertverlust ein Auto hat. Immerhin hatte der Wagen nicht mal 60.000km runter. Das ist für ein Auto mit nicht mal 8 Jahren Alter einfach nichts.

Fakt ist, lasst euch von den Preisen, die euch laut Homepage angeboten werden, nicht täuschen, da das der Wiederverkaufswert für einen Wagen ist, der in einem top Zustand ist und nicht gebraucht.

HowTo: Datenspeicherung der Post widersprechen

Daten-Skandal: Deutsche Post weist Kritik an Datenweitergabe im Wahlkampf zurück

Die Deutsche Post soll im Sommer 2017 personenbezogene Daten an CDU und FDP weitergegeben haben. Die Parteien hätten sie für ihren Wahlkampf genutzt. Berlin Angesichts des Facebook-Skandals um millionenfache unerlaubte Datennutzung ist die Deutsche Post wegen der Weitergabe von Kundendaten an Parteien im Wahlkampf in die Kritik geraten.

Wer ein bisschen die Nachrichten verfolgt hat auch mitbekommen, dass die Post anonymisierte Daten im Rahmen des Wahlkampfs an Parteien verkauft hat.

Das ist grundsätzlich erst mal nicht verboten, aber verursacht schon einen schalen Geschmack, da die Daten von der Post einfach erhoben werden, obwohl ja eigentlich nur ein indirektes Vertragsverhältnis besteht.

Aber die Post setzt halt auf das Opt-Out Verfahren. Das bedeutet, dass die Daten erst mal gespeichert werden und man explizit der Speicherung widersprechen muss.

Die Lösung ist ganz einfach:

  • Eine Mail an datenschutz@postdirekt.de senden
  • Darin der Speicherung und Verarbeitung von Daten widersprechen
  • Die volle Anschrift des Haushaltes inkl. Namen der Bewohner angeben, da sonst der Opi-Out nicht zugeordnet werden kann
  • Mail abschicken

Mit dem aktiven Opi-Out hat die Post keine andere Wahl, als die erhobenen Daten zu löschen und keine neuen Daten zu speichern bzw. zu verwenden.

Keine Sorge, eure Post und Pakete kommen trotzdem an, da ja die Adresse auf dem Brief/Paket steht :-)