CDU und Umweltschutz

Pläne zum Kohleausstieg: Massiver Widerstand in der Union

In der Union mehren sich kritische Stimmen zu den Plänen für einen Kohleausstieg. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Fischer erklärte, die Empfehlungen der Kohlekommission zerstörten Zukunftsperspektiven.

Vor einiger Zeit hat sich eine Kommission auf einen Kohleausstieg bis 2038 geeinigt und die Bundesregierung will diese nun umsetzen.

Fakt ist, ein Ausstieg bis 2038 ist für das Klima der sichere Todesstoß. Aber solange eine Partei wie die CDU mit in der Regierung sitzt, wird der Klimawandel in Deutschland nicht gelingen.

Dem Fass schlägt jetzt noch eine Gruppe von Abgeordneten der Union aus. Diese kritisieren den geplanten Kohleausstieg bis 2038 mit der Begründung, dass die dafür verwendeten Steuergelder besser eingesetzt werden könnten. Außerdem würde ja der Strompreis steigen und die Versorgungssicherheit gefährdet werden.

Liebe Abgeordnete der Union,

wenn eure geliebte Energiewirtschaft nicht den Umstieg auf neue Energien Komplett verschlafen hätte und ihr nicht Jahrzehnte lang schmutzige Energieträger gefördert hättet, dann gäbe es das Problem auch nicht.

Die Energiewirtschaft muss nun nach Jahrzehnten der Völlerei durch Subventionen endlich mal zeigen, dass die sich nicht nur die Taschen vollstopfen können, sondern auch in der Lage sind Innovationen zu liefern.

Sollte 2038 als Datum bleiben, dann haben die fast 20 Jahre Zeit ihre Energie sauber zu erzeugen.

Ihr als Abgeordnete seid nun gefragt, diese Unternehmen zu zwingen. Sonst seid ihr einfach nur teure Marionetten im Bundestag und mehr als überflüssig.

Gehen wir mal davon aus, dass in der nächsten Legislaturperiode die Union eine herbe Schlappe erleben muss und die Grünen ordentlich dazugewinnen, dann hat Deutschland wenigstens noch eine Chance, dass jemand versucht das Klima zu retten.

CDU/CSU wollen das ja nicht, weil die ja nur die Interessen der Wirtschaft vertreten und auf die Zukunft der Jungend scheißen…

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