Die Nachfolge von Merkel

Parteitag im Dezember: Wie das Casting um die Merkel-Nachfolge ablaufen könnte

Die sechs Kandidaturen für den Parteivorsitz stellen die CDU vor Herausforderungen. Wie sollen die Kandidaten sich vorstellen – und vor…

Ehrlich? Wen interessiert es schon, wer Angela Merkel an der Spitze der CDU folgt.

Im Zweifel wird es eh ein konservativer Kirchenspinner, der alles Neue anprangert und Angst vor Veränderungen hat. Das ist nun mal die CDU! Dort hat man Angst vor Veränderungen.

Abtreibung, Ehe für alle, erneuerbare Energien, usw… Das sind alles Schreckgespenster für die CDU, da man ja entweder die Wirtschaft verprellen könnte, oder weil die alten weißen Männer der Partei einen Herzinfarkt bekommen könnten.

Sein wir mal ehrlich. Wer soll es denn machen? Jens Spahn? Der hat sich gleich zu Anfang seiner Zeit als Minister mit selten dummen Aussagen disqualifiziert. Dann bleibt noch AKK und Merz. AKK ist eine erzkonservative Hardlinerin, die aber die Politik von Merkel weiterführen würde. Großes Kino.

Und Merz? Der wurde von Merkel ausgestochen, ging in die freie Wirtschaft, unter anderem arbeitet er für ein Unternehmen, was an den Cum-Cum/Cum-Ex Deals beteiligt war, und will jetzt zeigen, dass er besser ist als Frau Merkel.

In den 60ern gab es mal Studentenproteste. Der Spruch „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“ passt wie die Faust aufs Auge bei der CDU. Dort wird nicht ausgemistet und mal geschaut, ob man sich modernisieren sollte… Nein, es wird an alten Traditionen festgehalten und komplett an der Bevölkerung vorbeiregiert. Aber das konnte die Partei ja immer schon gut. Kohl hat das ja mehr als deutlich bewiesen und sein Ziehkind Merkel ist auch kein Stück besser.

Insofern macht es keinen Unterschied wer die Nachfolge von Merkel antritt. Tiefgreifende Veränderungen braucht man nicht zu erwarten.

Kommentar verfassen