Dashcams im Auto

Heute urteilte das Ansbacher Verwaltungsgericht, dass Dashcams im Auto nicht zulässig sind und ein Verstoss gegen den Datenschutz darstellen.

Geklagt hatte ein Autofahrer, dem das Landesamt für Datenschutz verboten hatte seine Dashcam zu nutzen.

Er argumentierte, dass er die Aufnahmen nur nutzt, um Verkehrsverstöße, die in gefährden, zu melden.

Das Gericht hat nun klargestellt, dass die Dashcam nur genutzt werden darf, wenn die Aufnahmen im privaten Bereich genutzt werden. Ein Hochladen auf Facebook, Youtube etc. ist verboten. Auch eine Weitergabe der Daten an die Polizei ist verboten.

De facto stellt das ein Verbot der Dashcams dar, da man mit den Aufnahmen nix anfangen kann.

Die Frage ist, ob andere Gerichte diese Entscheidung kippen. Ich halte zwar nichts davon andere zu filmen um dann bei der Polizei zu denunzieren, aber wenn Unfälle passieren und die Aufnahmen die Schuldfrage klären können, dann ist es schon sinnig.

Alles in Allem muss man weitere Urteile zu der Entscheidung abwarten. In der Zwischenzeit kann man sich das Geld für eine Dashcam sparen, da diese auch nicht gerade billig sind. Und im schlimmsten Fall ist das ein teures Gadget, das dann zu Hause rumliegt.

Eine Antwort auf „Dashcams im Auto“

  1. Da wäre doch eine klare Trennung möglich gewesen. Das teilen der Videos sollte verboten werden, außer man hat einen Unfall oder ein Verbrechen gefilmt, dann sollte man es an die Justiz aushändigen dürfen. Damit wäre der Zweck der Cam erfüllt!

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