Parasite

Normalerweise bin ich ja eher derjenige, der immer nur für Blockbuster ins Kino geht. Dank meines Freundes bin ich nun zum ersten Mal in einen Independent-Film gegangen.

Und diese Entscheidung bereue ich nicht. „Parasite“ beinhaltet alles, was einen guten Film ausmacht.

Eine tolle Story, Drama, Thriller, Komödie, usw…

Wenn ihr also die Möglichkeit hat mal knapp 2 1/2 Stunden für einen Film zu erübrigen, dann sucht ein Kino in dem der Film noch läuft, oder schaut ihn euch an, sobald er im Streaming verfügbar ist.

„Echte Körper“ @ Lindenhalle Wolfenbüttel

Stadt Wolfenbüttel

16.11.2019 bis 18.11.2019 Karten an der Tagesasse, Erw. 15,00 €, Schüler/Studenten 10,00 €, Kinder 4,00 € Bis vor wenigen Jahren war der Blick auf tote Körper und das Erforschen der anatomischen Beschaffenheit ausschließlich das Vorrecht von Medizinern in den Sektionssälen der Universitäten.

Vor Jahren war mal ein echter Hype um die Ausstellung „Körperwelten“. Dabei wurden plastinierte Körper ausgestellt.

Dieses Wochenende gab es eine kleine Version davon in Wolfenbüttel in der Lindenhalle. Allerdings eher in Richtung Wissenschaft, also Erklärungen, wie ein Körper funktioniert mit den entsprechenden Exponaten dazu.

Leider ist die Ausstellung nicht das, was man davon erwartet. Die Exponate sind schon in die Jahre gekommen. Außerdem sind die Exponate derart stark plastiniert, dass man nicht mehr daran glauben kann, dass diese wirklich echt sind.

Außerdem ist die Ausstellung sehr lieblos gestaltet. Die Schilder in den Vitrinen passen teilweise nicht zu den Exponaten, die Vitrinen sehen extrem abgenutzt aus, die großen Leinwände mit Erklärungen zu den Exponaten sind stellenweise verdeckt und auch nicht mehr, als man bei Wikipedia lesen kann.

Und zuletzt die Beleuchtung. Durch die Deckenlichter spiegeln die Vitrinen stark, so dass man die Exponate nur schlecht wirklich studieren kann.

Alles in Allem sind 15€ Eintritt für einen Erwachsenen schon ziemlich unverschämt. Dafür wurde einfach zu wenig geboten und war schon zu abgenutzt.

Digitale-Versorgungs-Gesetz // Spahns Schwachsinn

Kritik an Spahns Gesetz zur Weitergabe von Patientendaten

Alter, Geschlecht, Wohnort, Behandlungen – die Daten der 73 Millionen gesetzlich Versicherten sollen künftig ohne ihr Einverständnis für die Forschung verwendet werden können. Für seine Pläne bekommt Minister Spahn viel Kritik. Der Entwurf für das „Digitale-Versorgungs-Gesetz“ aus dem Hause von Gesundheitsminister Jens Spahn sorgt für Kritik von Patientenschützern und Grünen.

„Jens Spahn“… Alleine diese Aussage reicht aus, um einen Gesetzesentwurf als schlecht abzutun. Man könnte auch „Andi Scheuer“ sagen, aber das wäre an dieser Stelle falsch.

Worum geht es? Spahn möchte per Gesetz festlegen, dass die Daten von allen gesetzlich Versicherten an den Bundesverband der Krankenkassen gesendet werden und von dort, angeblich anonymisiert, der Forschung bereitgestellt werden sollen.

Um welche Daten geht es? Die gesetzlichen Krankenkassen sollen alle Daten, also Alter, Geschlecht, Wohnort und Behandlungen, übertragen.

Aber sein wir mal ehrlich? Wer will das? Also kann man dem doch bestimmt widersprechen, oder?

Nein! Das ist nicht vorgesehen. Und das, obwohl wir erst 2018 die DSGVO eingeführt haben und Art. 9 DSGVO klar vorsieht, dass medizinische Daten nicht ohne explizites Einverständnis der Betroffenen weitergegeben werden dürfen.

Herr Spahn will also der Forschung, also zum großen Teil der Industrie, kostenlos unfassbar große Datenmengen zukommen lassen, die Betroffenen können sich nicht wehren und dann ist auch nicht geklärt, wie die Daten geschützt werden sollen… Kann denn der Spitzenverband der Krankenkassen dafür sorgen, dass die Daten nicht von außen abgegriffen werden und das diese nicht auf anderem Wege unanonymisiert verbreitet werden?

Nein! Und damit ist dieses Gesetz mal wieder genau das, was man von einem Gesetz eines CDU-Ministers erwartet:

Absoluter Mist!

Peter Beck – Die Spur des Geldes

In einem Schacht beim Tegeler See wird ein grausam gefolterter Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, folgt der Spur des Geldes und hört sich in den Wasserwerkenvon London, München und Zürich um. Der Fall führt ihn bis ins russische Krasnodar und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Quelle: amazon.de

Ein Anfangs recht normales Thema wird im Laufe des Buches zu einem spannenden, teils politischen, Thriller, der allerdings auch viele Klischees bedient.

Allerdings passt das im Buch gut zueinander und damit geht die Spannungskurve von Seite zu Seite weiter nach oben.

Peter Beck – Korrosion

Eine vereinsamte alte Frau wird an Weihnachten erschlagen. Sie hinterlässt nicht nur ein Millionenerbe, sondern auch eine bittere Anklage: Eines ihrer Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef ihrer Bank, reist um die halbe Welt, um die drei Nachkommen aufzustöbern – und gerät in ein verstörendes Geflecht aus Missbrauch, Ausbeutung und Rache.

Quelle: amazon.de

Peter Beck hat nach „Söldner des Geldes“ mal wieder einen Thriller der extra-Klasse rausgehauen. Sein Hauptprotagonist Tom Winter wird wieder mehr gefordert, als sein Job als Sicherheitschef der Bank erfordert.

Schön ist, dass das Buch durchgehend spannend ist, weil man sich die Verstrickungen innerhalb der Geschichte immer wieder vor Augen führen muss, damit man der Geschichte folgen kann.

Ganz besonders toll finde ich, dass das Buch ganz zum Schluss einen absolut unvorhersehbaren Höhepunkt hat, der das Buch wirklich sauber abrundet.

Telekom Magenta Sport

Ich bin Fan der Braunschweiger Eintracht. Das kann mal Fluch und mal Segen sein, aber als Fan möchte ich natürlich gerne auch die Spiele verfolgen können.
Aus gesundheitlichen Gründen, werde ich aber auf absehbare Zeit nicht mehr ins Stadion können. Das ist für mich ein harter Schlag.

Aber es gibt ja eine Lösung. Magenta Sport von der Telekom.

Ich kann mir alle Spiele meiner Eintracht live anschauen, ich kann mir alle anderen Spiele der dritten Liga anschauen und wenn mir langweilig ist, kann ich auch die Konferenz aller Spiele des Spieltages anschauen.

Die Kommentatoren sind wirklich gut. Objektiv, direkt und haben auch eine ehrliche Meinung. Das gefällt mir durchaus. Außerdem ist der Zeitversatz zwischen Realität und Übertragung bei unter einer Minute, was sehr angenehm anmutet.

Für einen Preis von 9,90€ für ein 1-Jahres-Abo kann man auch nicht wirklich was sagen.

Klar, man muss die technischen Möglichkeiten haben. Ich z.B. musste mir ein neues Apple TV kaufen, weil mein altes Apple TV keine Apps installieren konnte und auf einem iPad oder dem MacBook Spiele schauen, wäre keine Dauerlösung geworden.

Ich bin sehr zufrieden. Ich muss mir nur noch Gedanken machen, wie ich mit einem Aufstieg umgehe. Diese Spiele kann ich dann nur bei Sky schauen und Sky ist für mich eigentlich keine Option.