Home › Tag Archives › windows

Ein Abgesang an Windows

Sehr geehrter Herr Bill Gates,

warum haben Sie uns Windows angetan? Ich frage das, weil ich nicht verstehen kann, wie dieses Betriebssystem so erfolgreich werden konnte, obwohl es eigentlich vollkommen benutzerunfreundlich ist.

Angefangen bei der Installation. Die Routine möchte, dass man Partitionen anlegt. Gut und schön, aber warum gibt es für Anfänger oder für die schnelle Installation nicht einen Button “automatisch erstellen”? Dann wird einfach vom System eine Systempartition und eine Datenpartition angelegt. Wer selbst Hand anlegen möchte, der kann das ja trotzdem tun.

Nach der Installation. Warum ist z.B. kein PDF Viewer im System vorhanden? Alle anderen Systeme können die Dateien von sich aus ohne Zusatzsoftware anzeigen. Liegt es nur an den Lizenzgebühren oder einfach daran, dass Sie an einem toten Format festhalten wollen (XPS)? Das ist nicht anwenderfreundlich.

Und dann die ganzen Sicherheitslücken. Natürlich entstehen viele Lücken dadurch, dass Fremdsoftware installiert wird, aber das System an sich besteht quasi aus Sicherheitslücken. Wie sonst kann man erklären, dass alle paar Tage eine neue Lücke entdeckt wird und auf kurz oder lang per Update mehr oder minder geschlossen wird?

Um ein einfaches Beispiel zu bringen: Mein Vater nutzte Windows. Andauernd kamen Anrufe nach Art “Hilfe, mein PC spinnt” oder “Ich glaub, Windows ist kaputt”. Seit ich ihn auf das System mit dem Apfel umgestellt habe, kommen diese Anrufe nicht mehr und er arbeitet sich in das System ein, ohne dass er mich dafür braucht.

Lieber Herr Gates. Eine eierlegende Wollmilchsau wird es nicht geben, aber Windows könnte viel besser sein, wenn man einfach mal versuchen würde, das System ordentlich zu schreiben und nicht immer mehr überflüssige Funktionen einzubauen, die entweder kaum jemand versteht oder die einfach nur überflüssig sind.

Ergebenst

Ein Anwender

PS: Windows 7 ist Windows 98 nur bunter und nicht besser!

Apple iWork für iOS mit WebDAV ohne MobileMe

Nutzer von iWork für iOS kennen das Problem vielleicht. Ein Dokument ist geschrieben und fertig. Wohin nun damit? MobileMe kostet Geld und das mag nicht jeder ausgeben. Per Mail versenden mag ja funktionieren, aber ist auch keine tolle Lösung. An iTunes senden ist schnell gemacht, aber setzt voraus, dass man das iPad/iPhone an den Rechner anschließt.

Die schönste Möglichkeit ist und bleibt den Datenaustausch per WebDAV vorzunehmen. Doch woher nimmt man einen WebDAV-fähigen Server ohne selbst einen Server im Netz stehen zu haben und den auch noch richtig konfiguriert zu haben?

Bis vor einige Wochen konnte man das Ganze per Dropbox realisieren. Einfach den Zusatzdienst Dropdav nutzen und schon hatte man Zugriff auf die Dropbox per WebDAV. Leider ist der Dienst seit einigen Wochen nur noch als 14-Tage Trial verfügbar. Die weitere Nutzung schlägt mit 5$ zu Buche und für eine gelegentliche Nutzung ist das einfach zu viel.

Es gibt aber noch eine ganz andere und vor allem kostenlose Möglichkeit. Abgesehen davon muss man sich um die Konfiguration überhaupt keine Gedanken machen.

GMX Mediacenter. Nein, das soll keine Werbung für Mail-Adressen bei GMX werden, aber GMX bietet FreeMail Kunden 1GB kostenlosen Speicherplatz im Mediacenter an, die man von überall aus abrufen kann.

Die Verbindung ist ganz einfach. In den iWork Programmen unter iOS wählt man die WebDAV Verbindung aus und gibt als Server https://mediacenter.gmx.net an. Als Benutzername trägt man seine GMX e-Mail Adresse ein und das dazugehörige Passwort. Einige Sekunden später ist der Zugriff eingerichtet.

Um dann auch schnell über den Mac (natürlich auch über den PC) Zugriff auf die Daten zu erhalten, verbindet man Mac OS einfach unter der oben genannten Adresse mit den GMX Server und hat Zugriff auf alle Daten im Mediacenter.

So einfach kann man die mit iWork geschriebenen Dokumente auf allen Geräten synchron halten. Richtig interessant ist dies nun, da die iWork Programme auch auf dem iPhone laufen. Dadurch kann man auch zum Schreiben zwischen iPad und iPhone wechseln, ohne die Daten mühsam per Mail hin- und herzuschicken.

Einen Haken hat die Sache allerdings. Wenn man keine GMX Adresse hat, dann muss man sich logischerweise eine registrieren. Es reicht aus, wenn man sich ein mal im Monat mit seiner Adresse über die Weboberfläche anmeldet. Macht man das nicht, wird irgendwann der GMX Account temporär deaktiviert. Zumindest so lange, bis man sich wieder einmal anmeldet. Gibt man die Adresse nicht weiter, dann kommt der einzige Spam von GMX und den kann man bei seinem obligatorischen Besuch der Webseite ja einfach löschen.

25 Jahre Windows

Am 20. November 1985 ist zum ersten Mal Microsoft Windows über die Ladentheke gegangen. Damit brach die Ära des, statistisch gesehen, erfolgreichsten Betriebssystems aller Zeiten an.

Ob das wirklich so toll ist spiegelt sich in der Geschichte von Windows wieder. Am Anfang war Windows 1.0, was auf MS DOS aufsetzte und einfach nur eine grafische Oberfläche für DOS sein sollte. Allerdings konnte das System noch nicht wirklich viel, trotzdem war es eine echte Innovation.

Die folgenden Systeme Windows 2.0 und 3.0 waren zwar teilweise verbessert worden, aber noch nicht das Massenprodukt schlechthin. Erst mit Windows 3.1 und Windows 3.11 kam ein System heraus, welches richtiges Multitasking beherrschte und in der Lage war, auch große Auflösungen anzuzeigen. Das war der Anfang des Siegeszuges von Windows.

In den folgenden Jahren wurde Windows immer weiter verbessert und es kamen diverse neue Versionen auf den Markt. beispielsweise Windows NT. NT war allerdings für Unternehmen gedacht und als Windows 95 auf den Markt kam ging der massenhafte Einzug in die privaten Haushalte los.

Windows 95 brauchte aber schon drei Versionen (Windows 95a, 95b und 95c) um alle gravierenden Fehler zu beseitigen. Windows 98 war da auch nicht besser. Erst die Second Edition konnte als stabiles Betriebssystem bezeichnet werden (sofern man bei Windows von sowas sprechen kann).

Und dann kam das Debakel um Windows ME. Die Millenium Edition von Windows sollte eigentlich auf Windows 98 aufsetzen und die Reihe weiterführen, aber das System war ein Flop. Langsam, instabil, und fast nur Fehler. Erst nach hunderten von Updates nnte man das System halbwegs nutzen.

Windows 2000 war das erste so richtig erfolgreiche System von Microsoft, dass sich bis heute auf vielen Computern in Unternehmen und privaten Haushalten finden lässt. Es lief stabil und hatte eine gute Treiberunterstützung zu bieten. Außerdem konnte Windows 2000 auch in großen Unternehmensnetzen an die Domänenserver angebunden werden. Mittlerweile ist der Support für Windows 2000 von Microsoft eingestellt worden.

Der Nachfolger Windows XP war ein gelungenes System. Stabil, in verschiedenen Varianten, mit ansehnlicher Benutzeroberfläche und endlich auch von Hardware- und Softwareherstellern richtig akzeptiert.
Kein Wunder, dass sich das System bis heute noch auf den meisten Computern weltweit findet.

Nach Windows ME konnte sich Microsoft eigentlich keinen Fehler mehr leisten. Und doch wurde Windows Vista rausgebracht. Einige tolle neue Funktionen und eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche reichten aber nicht aus um über die diversen Probleme hinwegsehen zu lassen. Langsam, kaum Treiberunterstützung, unübersichtliche Installation und Ressourcenhungrig wie nichts gutes. Mal wieder ein Flop.

Aktuell ist Windows 7. Das System an sich macht einen guten Eindruck, aber im Zweifel auch nur, weil Microsoft endlich das Endanwendersystem und das Serverbetriebsystem mit dem gleichen Kernel entwickeln und damit besser das Zusammenspiel der Systeme testen und steuern können. Windows 7 könnte das erfolgreichste Windows aller Zeiten werden.

—-

Das war die Geschichte und ich habe mich mit Kritik zurückgehalten. Aber Windows ist ein Krampf. Ein Treiber ist schlecht programmiert, Bluescreen mit wirren Fehlermeldungen aus denen man selten schlau wird. Selbst die Knowledgebase vom Softwarehaus aus Redmond kann nur ungefähr sagen, welcher Fehler vorliegt. Also mehr suchen als alles andere.

Besonders peinlich finde ich in Zeiten von USB Sticks, dass man immer noch eine Treiberdiskette vorhalten muss um Treiber von exotischen Controllern während der Installation von z.B. Server 2003 einzubinden.
Oder dass z.B. bei der Anmeldung an Windows eine Meldung kommt, dass ein Treiber oder Dienst nicht geladen werden kann und man doch im Ereignissprotokoll schauen soll. Dumm nur, wenn dort entweder gar nichts drin steht und wenn doch, dann keine richtige Fehlermeldung, sondern “wenden Sie sich an Ihren Administrator”. Blöd nur, wenn genau der wissen möchte was für ein Fehler aufgetreten ist.

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, aber Windows hat mehr Nachteile. Ich persönlich arbeite zu Hause nur noch mit Mac OS von Apple und bei mir funktioniert alles ohne dass ich alle paar Tage vor meinem Mac Sitze und mich wundere, warum etwas was immer funktioniert hat auf einmal nicht mehr geht.

Deswegen der schöne Spruch:
- Linux für Server
- Mac für die Arbeit und
- Windows zum Zocken!

30. März 2008

ist schon komisch wie schnell die ersten drei monate des jahres vorbeigegangen sind. das schlimmste dabei ist, dass eigentlich nicht viel interessantes passiert ist. es ist immer noch so langweilig wie vor silvester. aber das ist ja inzwischen reine routine. damit kann ich allerdings auch ganze gut leben. irgendwann resigniert man halt, aber bisher habe ich es auch geschafft, also wird das in zukunft auch so bleiben.

» Read more…

04. März 2008

bissher ist mein urlaub fast perfekt verlaufen. am freitag bin ich nachmittags noch kurz zu aldi gefahren und habe getränke gekauft und dann bin ich nach hause zum sachen packen. ich kann ja schlecht vollkommen ohne bekleidung zu meinen eltern fahren.

abends bin ich rübergefahren und habe mit meinen eltern ferngeschaut. allerdings bin ich dabei eingeschlafen, weil ich so fertig war. aber trotzdem war es sehr angenehm.

samstag mittag bin ich nach braunschweig zum fussball gefahren und habe mir das spiel eintracht braunscheig gegen rot-weiß erfurt angeschaut. 3:2 haben wir die penner weggeputzt. und es war ein sehr geiles spiel. allerdings muss man auch danke an das sturmtief “emma” sagen. nur weil emma eintracht-fan war, haben wir zwei sehr tolle tore sehen können. vielleicht war aber der rwe torwart aber auch einfach eine niete.

» Read more…