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Strompreiserhöhungen…

Liebe Frau Bundeskanzlerin Merkel,

warum muss die Bevölkerung bitte nun Ihre Inkompetenz teuer bezahlen?

Als die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder den Atomausstieg beschließen wollte, da haben Sie mit ihren Schergen den Ausstieg vereitelt. Nachdem Sie mit “Lügen” und falschen Versprechungen an die Macht gekommen sind, haben Sie das Land ruiniert und die Kosten bzw. die Inflation derart in die Höhe getrieben, dass ein normaler Haushalt die monatlichen Rechnungen kaum noch zahlen kann.

Und dann, einige Jahre später, ließen sie sich von den Stromkonzernen unter Druck setzen und “kaufen”. Uralte Atomkraftwerke sollten noch für Jahre am Netz bleiben und eine potentielle Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Mit dieser Entscheidung haben Sie auf jeden Fall bewiesen, dass Sie sich um die Interessen der Bürger in Deutschland überhaupt nicht kümmern.

Sie vertraten die Meinung, dass Atomkraftwerke sicher sein und ein schneller Atomausstieg nicht bezahlbar wäre. Aber wie immer konnten Sie Ihre Meinung nicht ordentlich vertreten und ruderten zurück.

“Fukushima” ist das ausschlaggebende Kriterium gewesen, weswegen Sie mal wieder eine 180 Grad Wendung durchgeführt haben und auf ein mal feststellten, dass Atomkraftwerke doch nicht sicher seien. Faszinierend wie Sie Ihre Meinung so schnell ändern konnten und auch noch die Dreistigkeit besitzen, sich als Retterin Deutschlands hinzustellen.

Nun werden die Atomkraftwerke bis 2022 abgeschaltet. Leider sind Sie nicht in der Lage der Bevölkerung mitzuteilen, wie die wegfallende Stromproduktion kompensiert werden soll und vor allem, wer es bezahlen soll.

Sie versprachen den Stromkonzernen längere Laufzeiten und erhielten als Gegenleistung eine Brennelementesteuer. Nun schalten Sie die Kraftwerke früher ab und wollen die Steuer trotzdem haben. Irgendwie paradox.

Der Leidtragende Ihrer inkompetenten Politik ist wie immer der Bürger. Weil die Atomkraftwerke die “Stresstest” nicht einwandfrei bestanden haben, müssen wir nun deutlich steigende Strompreise hinnehmen, denn ist sehr naiv zu glauben, dass die Stromkonzerne steigende Kosten nicht an die Kundenweitergeben werden. Im Gegenzug erhält der sowieso schon gebeutelte Bürger aber keine Steuererleichterungen, sondern nur die wertlose Zusage, dass es ohne Atomkraftwerke in Deutschland viel sicherer wäre.

Liebe Frau Merkel, es gibt Politiker, die über deutlich kleineren Dingen ihre Karriere frühzeitig beendet haben. Irgendwann werden Ihre Gönner auch feststellen, dass Sie einfach nur irgendeine Politikerin sind und wie alle Politiker: Austauschbar!

Ratingagenturen – die wahren Strippenzieher

Jeden Tag hört man, dass irgendeine obskure Ratingagentur mal wieder ein Land herabgestuft hat. Aber wie kann das sein? Es gibt ja offensichtlich mehrere davon und die sind offensichtlich nicht staatlich kontrolliert, sondern frei operierende Wirtschaftsunternehmen.

Jetzt muss man sich aber die Frage stellen, warum können irgendwelche Finanzunternehmen einfach einem Land seine Zahlungsfähigkeit in Frage stellen? Da kann ein Unternehmen doch auch Schindluder mit treiben und damit Krisen auslösen, nur um möglichst viel Profit zu machen.

Griechenland ist ein schönes Bespiel. Natürlich ist Griechenlands Wirtschaftsleistung nicht toll und selbstverständlich hat Griechenland auch Geldprobleme. Aber einige Ratingagenturen sorgen nun dafür, dass Griechenland richtig hohe Zinsen zahlen muss, wenn sie sich Geld leihen wollen.

Meiner Meinung nach wird mit sowas der weltweite Finanzmarkt kaputtgemacht und Staaten teilweise ohne Grund in die Enge getrieben. Das nächste Opfer der Agenturen ist nun Italien. Man wird sehen wie es weitergeht.

TKG – sinnvolle Änderungsvorschläge

Ich bin ja nurn bekanntlich kein besonders großer Freund unserer aktuellen Bundesregierung. Aber Anfang März ist endlich mal ein Gesetzentwurf vorgestellt worden, der Sinn macht und hoffentlich auch so durchkommt.

Ein sehr interessanter Punkt ist z.B. der “§66g Warteschleifen”. Dort wird festgelegt, dass Warteschleifen nicht mehr unmittelbar Kosten berursachen dürfen, es sei denn der angerufene zahlt die Gebühr oder für den Anruf wird ein einmaliger Festpreis berechnet. In meinen Augen eine sehr gute Regelung, weil so die Abzocke durch die Hotlines endlich ein Ende hätte.

Eine weitere, noch viel bessere Änderung ist, dass man bei einem Wohnortwechsel nicht mehr abgezockt werden kann, weil der Anbieter verlangt, dass man einer Vertragsverlängerung zustimmt oder dass man einen neuen Vertrag abschließen muss. Der Anbieter muss dem Kunden auch an seinem neuen Wohnort den Vertrag erfüllen, es sei denn die Leistung ist nicht an dem neuen Wohnort verfügbar. Dann gibt es ein 3-Monatiges Sonderkündigungsrecht. Allerdings kann der Anbieter eine Gebühr für den Umzug verlangen, was aber fair ist.

Alles in allem einige sinnvolle Änderungen. Wer alles nachlesen will, der findet hier alle Änderungen.

Atomkraftausstieg? Ja, Nein, Vielleicht, gegen Bezahlung?

Seit in Japan zwei Atomkraftwerke kurz vor der Kernschmelze stehen und die japanische Regierung nicht wirklich mit qualifizierten Informationen glänzt, hat die Bundesregierung mal wieder dem Volkeswunsch entsprochen und diverse Atommeiler abgeschaltet.

Nun muss man sich aber mal die Situation vor Augen führen. Die Menschen gehen auf die Straße und verlangen einen sofortigen Atomausstieg und diverse Parteien stimmen mit ein. Sogar die CDU, ihres Zeichen die Partei die vor nicht langer Zeit den Atomausstieg verschoben hat, stimmt nun nach und nach mit in die Atomausstiegsforderungen ein.

Nun stellen wir uns mal vor, der Wunsch würde in Erfüllung gehen. Damit würden auf einen Schlag 22,7% unserer Stromerzeugung verloren gehen. Die Frage ist in dem Moment, wie fängt man das ab? Die erneuerbaren Energien wären eine Möglichkeit, aber die machen im Moment nur 15,9% der deutschen Stromerzeugung aus. Wenn man sich also die Differenz anschaut, dann ist das Anteilsmäßig eine ganze Menge, was noch aufgeholt werden muss.

Ein Atomausstieg ist auf mittel- und langfristige Sicht auf jeden Fall die richtige Entscheidung, aber erst muss geklärt werden, wie man die Stromversorgung in Deutschland zuverlässig sichern kann und vor allem muss dafür gesorgt werden, dass der Strom nicht signifikant teurer wird, da die Lebenshaltungskosten sowieso schon stark steigen und es wird in Zukunft nicht so sein, dass wir weniger Strom verbrauchen werden.

Außerdem bedeutet ein Atomausstieg auch den Verlust von Arbeitsplätzen und das muss ebenfalls vermieden werden. Und das Argument, dass mit den erneuerbaren Energien neue Arbeitsplätze geschaffen werden ist falsch, da ein Techniker in einem Atomkraftwerk ein Spezialist auf seinem Gebiet ist und erst aufwändig umgeschult werden müsste und davor schrecken die meisten Arbeitgeber zurück.

Alles in allem ist nun die Politik gefragt und zusätzlich die verschiedenen Interessenverbände. Stimmung machen kann jeder, aber Lösungen finden und konkrete Pläne erarbeiten und präsentieren, dass bedarf schon etwas mehr als das, was Frau Merkel und alle anderen gerade machen.

Nur wenn alle zusammenarbeiten, dann können diese Probleme gelöst werden und alle Parteien und Beteiligten zufriedenstellen. Die Atomgegner, die Atomlobby, die Politik und die einfache Bevölkerung.

Ägypten – Kein großes Finale

Das war wohl nichts. Mubarak hatte die Chance seine Macht auf einen Schlag abzugeben, aber er hat nicht genau definierbare und vor allem schlecht zu deutende Aussage getroffen und nun sind alle noch unzufriedener als zuvor.

Wie wird es nun weitergehen? Hoffentlich endet es nicht in einem Massaker!

Zensursulas Kampf für die Frauenquote…

… in den Führungsetagen der großen deutschen Unternehmen hat ein undramatisches Ende gefunden. Bundeskanzlerin Angie Merkel hat sie zurückgepfiffen.

Zensursula wollte eine gesetzlich festgelegte Frauenquote in Vorständen und Führungsetagen von 30 Prozent einführen. Damit hat sie sich mal wieder weit vorgewagt ohne solche Vorschläge vorher abzusprechen. Aber das kann sie ja gut.

Es kommt ein wenig das Empfinden auf, dass sich Frau von der Leyen zurückgesetzt fühlt, weil sie bei der Bundespräsidentenwahl einfach übergangen wurde und Herr Wulff das Amt übernommen hat, obwohl sie sich des Postens doch schon fast sicher war.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat das an die Leine nehmen von Zensursula als “Debatte im Luftleeren Raum” bezeichnet, da im Kabinett zwar 60 Prozent der Minister weiblich sind, aber die Diskussion um die Frauenquote ohne den Gedanken an Familie und Kinder geführt wird.

Auch wenn ich Frau Merkel nicht ausstehen kann und sie nicht wählen würde: Danke Frau Merkel, dass sie Frau von der Leyen endlich mal gestoppt haben.

Abgesehen davon, immer wenn Zensursula wieder irgendwelche Vorschläge macht sehe ich eine Szene aus den Simpsons vor mir in der die Frau vom Reverend ruft: “Denk doch mal einer an die Kinder!”