Heute morgen um halb 10 ging es los von Mirow nach Röbel. Es lag zum Glück nur eine Schleuse vor uns, aber die hatte es in sich.
3,40 Meter Hub ist schon eine Hausnummer. Aber wir haben das ohne Probleme gemeistert.
Danach ging es auf die kleine Müritz. Das Wetter war gut, die Sonne schien und es war windig. Dementsprechend wackelig war es.
Aber richtig wackelig wurde es dann auf der Müritz. Man kann gar nicht richtig einschätzen wie groß die Müritz ist, wenn man nicht drauf gefahren ist.
Allerdings mussten wir auf der Müritz dann feststellen, dass eine Karte und Fernglas einem Handy mit GPS nicht gewachsen sind. Ohne Letzteres hätten wir Röbel nicht gefunden. Wir sind an der Bucht einfach vorbeigefahren, weil Röbel von der Fahrrinne aus nicht zu sehen war.
In Röbel haben wir erst am Stadtanleger festgemacht und uns die Stadt ein wenig angesehen. Da der Stadtanleger aber keine sanitären Einrichtungen hatte, haben wir uns auf den Weg zum Wasser-Center Röbel gemacht.
Da dort keine Liegeplätze frei waren, sind wir weiter zum Yachthafen. Dort hat sich das Anlegen als etwas kompliziert erwiesen, weil der Wind das Schiff immer vom Kurs weggedrückt hat. Ns ja, wir haben dabei halt ein anderes Schiff leicht berührt. Aber die Ehefrau vom Kapitän sah aus, als wenn Sie kurz vorm Herzinfarkt stehen würde. Gut, vielleicht sieht die auch immer so aus ;-)
Ende gut, alles gut. Wir liegen und werden uns einen schönen Abend machen. Morgen müssen wir San sehen wie stark der Wind ist, weil bei Windstärke 6 für uns Schluss ist und dann müssen wir in Röbel bleiben.
Hier übrigens unsere heutige Route.
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