Die aktuelle Diskussion in den Medien pervertiert die Situation der katholischen Kirche und die von schulischen Einrichtungen, die im Laufe der vergangenen 40 Jahre offensichtlich immer wieder in der Verfolgung von sexuellen Straftaten innerhalb ihrer Organisationen versagt haben.
Das es sexuellen Missbrauch gab ist unbestritten. Die Frage ist nur, wie man in Zukunft damit umgeht. Hier ist aber nicht eine Bischoffkonferenz o.ä. gefragt, da die netten Herren es in den letzten Jahrzehnten offensichtlich versäumt haben mit dem Thema und den Tätern aufzuräumen. Gefragt ist die Politik. Aktuell verjährt sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen fünf Jahre nach dem 18. Geburtstag des Opfers. Die Frage ist warum? So können sich die Täter jahrelang mehr oder minder “verstecken” und werden erst lange nach Ablauf der Frist beschuldigt. Wenn überhaupt.
Die Kirche und auch schulische Organisationen müssen sich darüber im Klaren sein, das sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen kein Kavaliersdelikt ist. Diese Taten sind mit die schlimmsten, die es in einer Gesellschaft gibt. Und da kann es auch nicht sein, dass z.B. ein Priester nur von einer Gemeinde in eine andere versetzt wird, weil er dann doch erwischt wurde.
Solche Leute müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden. Um es auf den Punkt zu bringen. Diese Personen sind kriminelle! Egal ob die Opfer hinterher in den Medien zu verstehen geben, dass sie sich gar nicht darüber im Klaren waren, wie schlimm die Taten überhaupt waren.
Am schlimmsten ist es, dass die Täter sich nun der Öffentlichkeit stellen und mit einem weinenden und einem lachenden Auge um Verzeihung bitten. Denn sie wissen genau, dass die Taten längst verjährt sind.
Ein fummelnder Priester oder auch ein fummelnder Lehrer aus einem Internat ist nichts anderes als ein Täter, der auf offener Straße oder im Bekanntenkreis ein Kind befummelt. Auch solche Leute werden hart bestraft und das zurecht.
Die Kirche und alle Einrichtungen die an solchen Dingen beteiligt waren machen sich lächerlich. Jeder dem ein solcher Fall damals zugetragen wurde und der nichts gemacht hat bzw. das ganze unter den Teppich gekehrt hat ist ein Mittäter und braucht sich heute nicht mehr hinzustellen und die Täter zu verurteilen oder andere dafür verantwortlich dafür zu machen.
Pädophilie ist eine Straftat und es muss in der Gesellschaft geklärt werden, ob es zudem eine Krankheit ist. Auf jeden Fall dürfen solche Täter nie wieder in die Nähe von Kindern kommen!
Noch schlimmer wird es dann aber, wenn sich eine Organisation wie die “Humanistische Union” hinstellt und die Liberalisierung des Strafrechts fordert, damit sexuelle Kontakte zu minderjährigen nicht mehr als Straftat angesehen werden. “Jede Liebe ist Liebe” ist der Wahlspruch. Nun aber das Highlight. Die Bundesjustizministerin Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sitzt seit 1997 im Beirat der “HU”.
Auf Grund dieser Tatsache ist es ja kein Wunder, dass die Regierung seit bekanntgabe der Missbrauchsfälle nichts unternommen hat (womit sich auch die Frage stellt, ob die Bundesregierung in der aktuellen Besetzung überhaupt regierungsfähig ist), wenn die Bundesjustizministerin schon der Meinung ist, dass man Kinder befummeln darf…..
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