wenn man diesen beitrag ließt, dann hat man irgendwie das gefühl, dass man verschaukelt wird.
ok, dass man gez zahlen muss verstehe ich ja, auch wenn ich es sehr ungern mache, weil es in meinen augen für die gebotene qualität und leistung einfach zu viel ist, aber egal. zahlen müssen wir es auf grund gesetzlicher bestimmungen. wenn es nun aber so losgeht, dass jeder haushalt abkassiert werden soll und nicht mehr die gez beweisen muss, dass man ein rundfunkgerät hat, sondern der potentielle nutzer beweisen muss, dass er keins hat.
zum einen ist es ja nun so, dass damit das rechtsverständnis ad absurdum geführt wird, weil es ja “im zweifel für den angeklagten” heißt, und zum anderen damit einer nicht-staatlichen organisation weitreichende rechte genehmigt werden. man muss ja dazu wissen, dass die gez keine staatliche einrichtung, sondern ein im staatsauftrag handelndes unternehmen ist. deswegen darf ja z.b. auch ein mitarbeiter der gez keinen einlass in eine wohnung verlangen, oder sich unberechtigt auf fremden grundstücken aufhalten.
nun stellt sich aber die frage, warum muss man sich jahr für jahr darüber ärgern, dass die ministerpräsidenten der bundesländer die erhöhung der gez-gebühren beschließen? angeblich ist es ja so, dass die bevölkerung auf grund der wirtschaftskrise etc. sowieso weniger geld zur verfügung hat und es gibt tolle bemühungen der bundesregierung (über die qualität und den sinn kann man streiten) der bevölkerung mehr geld in die geldbörse zu bringen und dann kommt sowas und man legt doch wieder drauf.
mir stellt sich die frage, warum muss das sein? wozu bei gleichbleibender oder schlechterer qualität bitte mehr zahlen? nur weil ein johannes b. kerner oder ein anderer moderator von rtl, prosieben oder sat1 zu den öffentlichen wechselt? also dafür sehe ich solche erhöhungen nicht ein und die pauschale abgabe auf internetfähige geräte… das ist einfach blödsinnig. der kleinste teil der internetnutzer ohne fernseher nutzt die digitalen inhalte der mediatheken von den offentliche rechtlichen.