Henning ist das schwarze Schaf in einer Polizisten-Familie, er will zur Kriminalpolizei, um sich abzunabeln. Christian hat sein Leben bis zur Rente in einem Notizblock durchgeplant, doch sein Plan droht zu scheitern als seine Freundin Mareilie seinen Heiratsantrag nicht annimmt. Tamer ist deutscher Türke und hat neben dem Cafe Yildiz, der Vereinskneipe von 66/67, noch seinen todkranken Vater zu versorgen. Mischa zieht zwar überall mit, ist aber mehr Beobachter. Und so steht jeder der Protagonisten im Mai 2008, kurz vor dem lang erhofften Aufstieg in die neue 3. Liga, vor Problemen, die sich hauptsächlich außerhalb des Stadions befinden: Die erste wahre Liebe und die berufliche Zukunft werden auf einmal wichtiger als der Verein
ich habe mir den film gestern angeschaut. klar, es war ein film über die eintracht. also war es deswegen schon ein grund für mich den film zu sehen. allerdings ist der film nicht das, was ich erwartet habe. man hat manchmal das gefühl, dass es sich bei eintracht alles nur um gewalt dreht und die fans alles komische persönlichkeiten sind.
ja, es ist korrekt, dass das gewaltpotential der fans sehr hoch ist, aber die breite masse der fans sind ganz normale fans, die nur ihre mannschaft unterstützen wollen.
trotzdem ist der film sehr tiefgründig und zeigt, wie aus absoluten chaoten im laufe der zeit auch normale bürger werden können, die ihre fehler einsehen und sehen, dass man nicht nur an falsche ideale glauben kann.