samstag abend war ich mit ulf im kino. zu erst haben wir uns syriana angeschaut. der neue streifen mit george clooney macht auf den ersten eindruck einen leicht wirren eindruck. problem dabei ist aber, dass man sich logischerweise nicht wirklich im nahen osten auskennt und deswegen auch ein wenig von der art und weise der lebensart dort überrumpelt wird.
eigentlich geht es in dem film um einen arabischen prinzen, der die bohrrechte an seinem öl an die chinesen verkauft und damit die amerikaner verärgert. die haben unterdessen ein ganz anderes problem. bei einer weiteren rechteverabe in der ehemaligen sowjetunion ging anscheinend nicht alles mit rechten dingen zu. das macht das ganze zu einer politischen schlammschlacht.
um den prinzen davon zu überzeugen, dass die amerikaner die viel besseren geschäftspartner sind, wird george clooney als alter cia agent mit viel nah ost erfahrung geschickt um zu not mit harten mitteln, den prinzen zum umdenken zu zwischen. leider hat sich die cia mit dem plan vollkommen daneben befunden und somit gibt es mehr bösartige verwicklungen, als den beteiligten lieb sein dürfte.
für den film muss man eine ader haben. wer sich nicht für politik interessiert, der ist falsch in dem film. er ist nicht unbedingt amerika feindlich, aber geht auch nicht grade nett mit der amerikanischen art der politik um. es ist halt ansichtssache, ob man den film gut findet. ich persönlich fand ihn sehr gut umgesetzt, aber leider ein wenig verworren.