mit lord of war ist ein film in die kinos gekommen, der das leben eines waffenhändlers sehr bildlich darstellt. laut abspann beruht der film auf einer wahren begebenheit. ob wirklich alles der wahrheit entspricht bleibt offen. allerdings werden die macher des films ein wenig was dazugedichtet haben.
im grund geht es um einen kleinganoven (nicolas cage) der gerne ins waffengeschäft einsteigen will. als der eiserne vorhang fällt ist seine große stunde gekommen. durch seine abstammung und damit seine beziehungen in die ehemalige sowjetunion kommt er zu riesigen waffenlieferungen. angefangen bei ak-47 sturmgewehren, bis hin zum kampfpanzer und zum kampfhubschrauber. allerdings sitzt ihm die ganze zeit über der interpol agent ethan hawk im genick. der erwischt ihn tatsächlich mehrfach, kann ihm aber nie was nachweisen.
der film zeit die grausamkeit die waffenhändler übersehen. allerdings zeit der film auch, dass auch große staaten solche leute nutzen, damit die lokale waffenindustrie gute geschäfte machen kann mit staaten, die eigentlich nicht mit waffen beliefert werden sollten. das ende ist dabei bezeichnend. wer sich einen teilweise brutalen, teilwiese witzigen film anschauen möchte und gerne dumme sprüche hört, der sollte sich den film ansehen. wer eher auch softfilme steht, der sollte sich nach etwas anderem umschauen.
na dass lord of WAR keine liebeskomödie ist erkennt ja schon ein blinder mit krückstock allein am titel, oder? lohnt ja kaum, dass anzumerken ;)
und korrigier mal die 27 rechtschreibfehler in diesem artikel ;)
aber der film war schon gut, hat mir echt gefallen.